Hattingen, den - Gemeinsame Pressemitteilung von AAV und Stadt Ibbenbüren

Start der Rückbauarbeiten am ehemaligen Baubetriebshof in Ibbenbüren

Am 10.08.2020 beginnen auf dem ehemaligen Baubetriebshof „An der Diekwiese“ in Ibbenbüren die Rückbauarbeiten der aufstehenden Gebäude, die bis zur Oberkante der Bodenplatten zurückgebaut werden. Maßnahmenträger ist dabei der AAV - Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung, der diese Arbeiten in enger Abstimmung mit dem Kreis Steinfurt und der Stadt Ibbenbüren beauftragt hat.

Vor dem oberirdischen Rückbau der Gebäude findet eine Entkernung und Sanierung vorhandener Gebäudeschadstoffe wie z. B. Asbest, künstliche Mineralfasern (KMF), polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und polychlorierte Biphenyle (PCB) statt, die einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt werden. Besonderes Augenmerk ist beim Rückbau einer Fahrzeughalle auf die Sanierung der durch einen Brand beschädigten Asbestzementplatten des Daches zu richten. Im Wohnhaus sind verdeckt Asbestzementplatten und asbesthaltige Putze und Spachtelmassen verbaut worden. Diese werden unter Beachtung des Arbeits- und Sicherheitsschutzes ausgebaut. Insgesamt werden sieben Gebäude zurückgebaut, u. a. Fahrzeughallen, Garagen, Aufenthaltsräume, eine Tischlerei, ein Wohnhaus sowie Außenanlagen.

Der Rückbau der Gebäude ist erforderlich, um im zweiten Schritt auf der Fläche die Auffüllungen mit Boden und Bauschutt zu entfernen, welche mit Mineralölkohlenwasserstoffen (MKW), PAK und Schwermetallen belastet sind. Die nun anstehenden Arbeiten werden rund sechs Wochen in Anspruch nehmen. Die so aufbereitete Fläche soll später mit Wohnungen bebaut werden.

Für den Rückbau der Gebäude wird die Zufahrt zur Baustelle über die Ufer-Allee erfolgen.

Anlieger- und Arbeitsschutz

Um die Anlieger des Grundstückes und die Arbeiter auf dem Gelände vor Lärm und Staub zu schützen, verwendet das ausführende Unternehmen möglichst lärmreduzierte Verfahren und unterdrückt entstehenden Staub mit Wassernebel.

Parallel zum Gebäuderückbau laufen die Vorbereitungen für die öffentliche Vergabe der Maßnahmen für die Flächenaufbereitung durch die Tiefenenttrümmerung der Fundamente und Anlagen und den Abtrag von Auffüllungen des Geländes, der zeitnah im Anschluss an den Gebäuderückbau erfolgen soll.

Für die Anlieger stehen bei Bedarf folgende Ansprechpartner/innen zur Verfügung:

Peter Ungruhe, Stadt Ibbenbüren; Fachdienst Tiefbau, Straßenbau,
Telefon 05451 9377112,
E-Mail: Peter.Ungruhe@ibbenbueren.de

Inken Passe, Projektleiterin beim AAV - Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung,
Telefon 02324 5094-45,
E-Mail: i.passe@aav-nrw.de

Hintergrund

Auf der Fläche befand sich von 1961 bis 2008 der Bauhof der Stadt Ibbenbüren einschließlich der Stadtgärtnerei. Da das Gelände wegen im Untergrund befindlicher Torfe und torfiger Sande keine ausreichende Tragfähigkeit bot, wurde zur Untergrundverbesserung Bergematerial und Bauschutt in einer Mächtigkeit von im Schnitt 1,5 Metern aufgebracht. In diesen Auffüllungen wurden Belastungen mit Mineralölkohlenwasserstoffen, polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen und Schwermetallen festgestellt, die für eine wohnbauliche Nutzung im Rahmen eines Flächenrecyclings entfernt werden sollen.

AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung

Der AAV ist ein bundesweit einzigartiges Kompetenzzentrum für Flächenrecycling und Altlastensanierung, in dem Land, Kommunen und Wirtschaft partnerschaftlich zusammenarbeiten. Durch ein Landesgesetz 1988 gegründet, beseitigt die unabhängige, selbstverwaltete Körperschaft des öffentlichen Rechts überall dort Altlasten in Boden und Grundwasser, wo ein Verursacher der Verunreinigungen zum Beispiel nicht haftbar gemacht werden kann. So schützt der AAV Mensch und Umwelt vor Gefahren. Und macht zugleich wertvolle, meist attraktiv gelegene und gut erschlossene Flächen neu nutzbar. Damit unterstützt der AAV die andesregierung wirkungsvoll bei ihrem Ziel, den Verbrauch von Natur- und Freiflächen zu reduzieren. Der Verband ist bei den Projekten in der Regel Maßnahmenträger und bringt neben seinem in über 30 Jahren erworbenem Know-how bis zu 80 % der Finanzierung auf. Zusätzlich zu den gesetzlichen Pflichtmitgliedern – dem Land NRW und den Kommunen – haben sich dem Verband auf freiwilliger Basis Unternehmen angeschlossen. Sie unterstützen damit die gesamtgesellschaftlich wichtigen Aufgaben des AAV. Und profitieren zugleich von den Erfahrungen und dem Sachverstand des interdisziplinären AAV-Teams, das die Unternehmen rechtlich und fachlich unterstützt.

 

AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung

Postfach 80 01 47
45501 Hattingen

Werksstraße 15
45527 Hattingen

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Der AAV ist ein bundesweit einzigartiges Kompetenzzentrum für Flächenrecycling und Altlastensanierung, in dem Land, Kommunen und Wirtschaft partnerschaftlich zusammenarbeiten. Durch ein Landesgesetz 1988 gegründet, beseitigt die unabhängige, selbstverwaltete Körperschaft des öffentlichen Rechts überall dort Altlasten in Boden und Grundwasser, wo ein Verursacher der Verunreinigungen zum Beispiel nicht haftbar gemacht werden kann. So schützt der AAV Mensch und Umwelt vor Gefahren. Und macht zugleich wertvolle, meist attraktiv gelegene und gut erschlossene Flächen neu nutzbar. Damit unterstützt der AAV die andesregierung wirkungsvoll bei ihrem Ziel, den Verbrauch von Natur- und Freiflächen zu reduzieren. Der Verband ist bei den Projekten in der Regel Maßnahmenträger und bringt neben seinem in über 30 Jahren erworbenem Know-how bis zu 80 % der Finanzierung auf. Zusätzlich zu den gesetzlichen Pflichtmitgliedern – dem Land NRW und den Kommunen – haben sich dem Verband auf freiwilliger Basis Unternehmen angeschlossen. Sie unterstützen damit die gesamtgesellschaftlich wichtigen Aufgaben des AAV. Und profitieren zugleich von den Erfahrungen und dem Sachverstand des interdisziplinären AAV-Teams, das die Unternehmen rechtlich und fachlich unterstützt.

 

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45501 Hattingen

Werksstraße 15
45527 Hattingen

Ansprechpartnerin

Sabine Schidlowski-Boos M.A.

Telefon: 02324 5094-30
Telefax: 02324 5094-70

E-Mail: s.boos@aav-nrw.de