Hattingen, den

Slavertor-Wall: Rad- und Fußweg ab Donnerstag wieder frei

Das Foto zeigt den Slavertor-Wall in der vergangenen Woche. Inzwischen wurde er schon asphaltiert. (c) AAV

 

Ab Donnerstag, dem 01.07.2021 können Fußgänger und Radfahrer den Weg im Bereich des Slavertor-Walls in Lemgo wieder nutzen. Die Bodensanierungsarbeiten durch Großlochbohrungen, der Bau von acht Infiltrationsbrunnen und der zugehörigen zwölf Überwachungsmessstellen für die in-situ-chemische Grundwassersanierung (ISCO), die sich in der nächsten Sanierungsphase anschließt, sind abgeschlossen.

Im Sommer sind im Bereich der privaten Grundstücke noch Arbeiten wie die Wiederherstellung von Pflasterflächen, die Errichtung einer Mauer sowie eines Zaunes vorgesehen. Die Einsaat der Rasenfläche am Wall erfolgt ebenfalls kurzfristig und wird zeitweise durch einen Bauzaun geschützt. Die Pflanzung neuer Bäume und einer Hecke folgt in der Vegetationsphase im Herbst.

Hintergrund

Der AAV - Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung, der Kreis Lippe und die Stadt Lemgo sanieren seit Oktober 2020 das Gelände der ehemaligen chemischen Reinigung in der Neuen Torstraße. Dazu wurden die Gebäude abgerissen und der belastete Boden mit Hilfe eines Großlochbohrgerätes ausgetauscht. Für die Dauer der Sanierungsarbeiten musste der Slavertor-Wall für die Öffentlichkeit gesperrt werden.

 

AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung

Der AAV ist ein bundesweit einzigartiges Kompetenzzentrum für Flächenrecycling und Altlastensanierung, in dem Land, Kommunen und Wirtschaft partnerschaftlich zusammenarbeiten. Durch ein Landesgesetz 1988 gegründet, beseitigt die unabhängige, selbstverwaltete Körperschaft des öffentlichen Rechts überall dort Altlasten in Boden und Grundwasser, wo ein Verursacher der Verunreinigungen zum Beispiel nicht haftbar gemacht werden kann. So schützt der AAV Mensch und Umwelt vor Gefahren. Und macht zugleich wertvolle, meist attraktiv gelegene und gut erschlossene Flächen neu nutzbar. Damit unterstützt der AAV die Landesregierung wirkungsvoll bei ihrem Ziel, den Verbrauch von Natur- und Freiflächen zu reduzieren. Der Verband ist bei den Projekten in der Regel Maßnahmenträger und bringt neben seinem in über 30 Jahren erworbenem Know-how bis zu 80 % der Finanzierung auf. Zusätzlich zu den gesetzlichen Pflichtmitgliedern – dem Land NRW und den Kommunen – haben sich dem Verband auf freiwilliger Basis Unternehmen angeschlossen. Sie unterstützen damit die gesamtgesellschaftlich wichtigen Aufgaben des AAV. Und profitieren zugleich von den Erfahrungen und dem Sachverstand des interdisziplinären AAV-Teams, das die Unternehmen rechtlich und fachlich unterstützt.

 

AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung

Postfach 80 01 47
45501 Hattingen

Werksstraße 15
45527 Hattingen

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Der AAV ist ein bundesweit einzigartiges Kompetenzzentrum für Flächenrecycling und Altlastensanierung, in dem Land, Kommunen und Wirtschaft partnerschaftlich zusammenarbeiten. Durch ein Landesgesetz 1988 gegründet, beseitigt die unabhängige, selbstverwaltete Körperschaft des öffentlichen Rechts überall dort Altlasten in Boden und Grundwasser, wo ein Verursacher der Verunreinigungen zum Beispiel nicht haftbar gemacht werden kann. So schützt der AAV Mensch und Umwelt vor Gefahren. Und macht zugleich wertvolle, meist attraktiv gelegene und gut erschlossene Flächen neu nutzbar. Damit unterstützt der AAV die Landesregierung wirkungsvoll bei ihrem Ziel, den Verbrauch von Natur- und Freiflächen zu reduzieren. Der Verband ist bei den Projekten in der Regel Maßnahmenträger und bringt neben seinem in über 30 Jahren erworbenem Know-how bis zu 80 % der Finanzierung auf. Zusätzlich zu den gesetzlichen Pflichtmitgliedern – dem Land NRW und den Kommunen – haben sich dem Verband auf freiwilliger Basis Unternehmen angeschlossen. Sie unterstützen damit die gesamtgesellschaftlich wichtigen Aufgaben des AAV. Und profitieren zugleich von den Erfahrungen und dem Sachverstand des interdisziplinären AAV-Teams, das die Unternehmen rechtlich und fachlich unterstützt.

 

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Ansprechpartnerin

Sabine Schidlowski-Boos M.A.

Telefon: 02324 5094-30
Telefax: 02324 5094-70

E-Mail: s.boos@aav-nrw.de