Hattingen, den - Gemeinsame Pressemitteilung von AAV, Stadt Solingen und Wirtschaftsförderung Solingen

Kamin auf dem ehemaligen Rasspe-Gelände wird zurückgebaut

Zwischenbilanz der Abbruch- und Sanierungsarbeiten auf dem ehemaligen Rasspe Gelände

Am 10.08.2020 beginnt auf dem ehemaligen Rasspe-Gelände in Solingen der Rückbau des rund 50 Meter hohen Kamins mit seiner Schlotöffnung von rund zwei Metern Durchmesser. Innerhalb von rund zehn Tagen wird der Schornstein mit einem Seilbagger und einem sogenannten Longfrontbagger praktisch von oben herab „abgeknabbert“ (abgegriffen). Damit verschwindet ein markantes Bauwerk auf dem ehemaligen Gewerbestandort.

Der AAV - Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung als Maßnahmenträger, die Stadt Solingen und die Wirtschaftsförderung Solingen nehmen dies zum Anlass, eine Bilanz der bisher durchgeführten Rückbauarbeiten auf dem Gelände zu ziehen.

Was geschah bisher?

Die Arbeiten, die Anfang April starteten, liegen momentan im Zeitplan. Der Rückbau umfasste zunächst das Einsammeln der in den Gebäuden verteilten Abfälle, die Entrümpelung, die sorgfältige Schadstoffsanierung (z. B. Asbest).

Bis auf zwei Gebäude sind inzwischen zehn Bauten samt Garagen auf dem Areal zurückgebaut worden. Insgesamt werden rund 150.000 m³ umbauter Raum abgebrochen. Der Bauschutt wurde auf dem Gelände aufgehaldet. Eine bereits vor Ort befindliche Bauschuttaufbereitungsanlage wird in Kürze ihren Betrieb aufnehmen und das unbelastete Material brechen, damit es nach der Bodensanierung wieder auf dem Gelände eingebaut werden kann. Dieser Schritt steht nach dem Rückbau an.

Des Weiteren fielen bisher bei den Arbeiten auf dem Gelände

  • 35 Tonnen Asbest,
  • 160 Tonnen Altholz,
  • 60 Tonnen Baumischabfälle,
  • 14.000 m² Dachpappe an.

Außerdem wurden drei Tanks gefunden, die gereinigt und stillgelegt wurden. Sie werden im Zuge der sich anschließenden Bodensanierung entsorgt.

Das gute Wetter, das den Fortschritt der Bauarbeiten positiv beeinflusste, hatte leider auch seine „Schattenseiten“. Wegen der trockenen und zum Teil sehr windigen Witterung konnte eine Staubentwicklung trotz aller technischer Vorkehrungen nicht immer wirkungsvoll unterbunden werden.

Arbeiter- und Anwohnerschutz

Oberste Priorität haben bei den Arbeiten der Schutz der auf der Baustelle tätigen Arbeiter und der Anwohner. Deshalb wird es während des gesamten Baustellenbetriebs eine arbeitstägliche gutachterliche Begleitung des Auftraggebers sowie eine laufende analytische Überwachung des Bauschutts und des Bodens aus der Bodensanierung geben. Der Auftragnehmer ist angewiesen, den Rückbau und Bodenaushub möglichst lärm-, erschütterungs- und staubarm durchzuführen.

Baustellen-Information für Anlieger

Während der Laufzeit der Baustelle können sich die Anwohnerinnen und Anwohner bei Fragen oder Beschwerden weiterhin an folgende Personen wenden:

Achim Willke, Prokurist der Wirtschaftsförderung Solingen
Telefon: 0151/46 11 12 62
E-Mail: a.willke@solingen.de

Dr. Beatrix Haglauer-Ruppel, Projektleiterin beim AAV - Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung
Telefon: 02324/5094-25
E-Mail: b.haglauer@aav.nrw.de

Weitere Kontaktmöglichkeit:
Umwelttelefon des Stadtdienstes Natur und Umwelt: 0212/290-3333 oder per E-Mail unter: natur-umwelt@solingen.de

AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung

Der AAV ist ein bundesweit einzigartiges Kompetenzzentrum für Flächenrecycling und Altlastensanierung, in dem Land, Kommunen und Wirtschaft partnerschaftlich zusammenarbeiten. Durch ein Landesgesetz 1988 gegründet, beseitigt die unabhängige, selbstverwaltete Körperschaft des öffentlichen Rechts überall dort Altlasten in Boden und Grundwasser, wo ein Verursacher der Verunreinigungen zum Beispiel nicht haftbar gemacht werden kann. So schützt der AAV Mensch und Umwelt vor Gefahren. Und macht zugleich wertvolle, meist attraktiv gelegene und gut erschlossene Flächen neu nutzbar. Damit unterstützt der AAV die andesregierung wirkungsvoll bei ihrem Ziel, den Verbrauch von Natur- und Freiflächen zu reduzieren. Der Verband ist bei den Projekten in der Regel Maßnahmenträger und bringt neben seinem in über 30 Jahren erworbenem Know-how bis zu 80 % der Finanzierung auf. Zusätzlich zu den gesetzlichen Pflichtmitgliedern – dem Land NRW und den Kommunen – haben sich dem Verband auf freiwilliger Basis Unternehmen angeschlossen. Sie unterstützen damit die gesamtgesellschaftlich wichtigen Aufgaben des AAV. Und profitieren zugleich von den Erfahrungen und dem Sachverstand des interdisziplinären AAV-Teams, das die Unternehmen rechtlich und fachlich unterstützt.

 

AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung

Postfach 80 01 47
45501 Hattingen

Werksstraße 15
45527 Hattingen

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Der AAV ist ein bundesweit einzigartiges Kompetenzzentrum für Flächenrecycling und Altlastensanierung, in dem Land, Kommunen und Wirtschaft partnerschaftlich zusammenarbeiten. Durch ein Landesgesetz 1988 gegründet, beseitigt die unabhängige, selbstverwaltete Körperschaft des öffentlichen Rechts überall dort Altlasten in Boden und Grundwasser, wo ein Verursacher der Verunreinigungen zum Beispiel nicht haftbar gemacht werden kann. So schützt der AAV Mensch und Umwelt vor Gefahren. Und macht zugleich wertvolle, meist attraktiv gelegene und gut erschlossene Flächen neu nutzbar. Damit unterstützt der AAV die andesregierung wirkungsvoll bei ihrem Ziel, den Verbrauch von Natur- und Freiflächen zu reduzieren. Der Verband ist bei den Projekten in der Regel Maßnahmenträger und bringt neben seinem in über 30 Jahren erworbenem Know-how bis zu 80 % der Finanzierung auf. Zusätzlich zu den gesetzlichen Pflichtmitgliedern – dem Land NRW und den Kommunen – haben sich dem Verband auf freiwilliger Basis Unternehmen angeschlossen. Sie unterstützen damit die gesamtgesellschaftlich wichtigen Aufgaben des AAV. Und profitieren zugleich von den Erfahrungen und dem Sachverstand des interdisziplinären AAV-Teams, das die Unternehmen rechtlich und fachlich unterstützt.

 

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Ansprechpartnerin

Sabine Schidlowski-Boos M.A.

Telefon: 02324 5094-30
Telefax: 02324 5094-70

E-Mail: s.boos@aav-nrw.de