Hattingen, den

Bodensanierung auf dem ehemaligen Bauhof „An der Diekwiese“ beginnt

Am 17.05.2021 beginnen die Arbeiten zur Bodensanierung und Flächenaufbereitung auf dem Gelände des ehemaligen Bauhofes „An der Diekwiese“ in Ibbenbüren. Federführend bei der Sanierung und Aufbereitung der Fläche ist der AAV - Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung, der sich dabei eng mit der Stadt Ibbenbüren abstimmt. Zunächst werden Fundamente, versiegelte Flächen und unterirdische Anlagen wie Leitungen und Kanäle zurückgebaut. Anschließend wird der Boden auf der gesamten Fläche um durchschnittlich 0,6 Meter abgetragen. In diesem Bereich befinden sich aus früheren Jahren Auffüllungen, die Belastungen mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), Mineralöl-Kohlenwasserstoffen (MKW) sowie mit Sulfat und Chloriden aufweisen. Diese Arbeiten werden insgesamt rund sechs Wochen in Anspruch nehmen.

Baustellenverkehr und Arbeits- und Anwohnerschutz

Um die Anlieger weitgehend vom Baustellenverkehr zum Abtransport der Boden- und Bauschuttmaterialien zu entlasten, erfolgt die Zu- und Abfahrt zur Baustelle über die Uferstraße. Der mit der Uferstraße im Bereich der Baustellenzufahrt kreuzende Radweg wird aus Sicherheitsgründen für die gesamte Zeit der Baumaßnahme gesperrt und über die Straße Am Heidenturm und An der Diekwiese zum Aasee umgeleitet. Entsprechende Beschilderungen werden aufgestellt. Das beauftragte Bauunternehmen setzt immissionsarme Verfahren zur Lärm- und Staubminimierung ein.

Was bisher geschah

Im Herbst 2020 erfolgte der Rückbau der aufstehenden Gebäude unter fachgerechter Sanierung und Entsorgung der Gebäudeschadstoffe wie z. B. Asbest. Anfang Mai 2021 wurden darüber hinaus ergänzende Untersuchungen aus Bodenschürfen gemacht, um die zu entfernenden Materialien für die Verwertung bzw. Entsorgung deklarieren zu können. Die abgetragenen Böden und Bauschuttmaterialien werden fachgerecht verwertet bzw. entsorgt. Die derzeitige Planung geht von 20.000 Tonnen Boden und 2.000 Tonnen Bauschutt aus, die abgefahren werden müssen. Hierbei wird mit maximal bis zu 40 LKW-Touren am Tag gerechnet.

Die Zukunft: Wohnen am Aasee

Im Anschluss an die Bodensanierung wird auf dem Gelände ein Planum hergestellt. Die Stadt erhält damit auf rund 14.000 m² eine zentrumsnah gelegene, attraktive Fläche direkt am Nordufer des Aasees, für die eine Wohnbebauung geplant ist.

AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung

Der AAV ist ein bundesweit einzigartiges Kompetenzzentrum für Flächenrecycling und Altlastensanierung, in dem Land, Kommunen und Wirtschaft partnerschaftlich zusammenarbeiten. Durch ein Landesgesetz 1988 gegründet, beseitigt die unabhängige, selbstverwaltete Körperschaft des öffentlichen Rechts überall dort Altlasten in Boden und Grundwasser, wo ein Verursacher der Verunreinigungen zum Beispiel nicht haftbar gemacht werden kann. So schützt der AAV Mensch und Umwelt vor Gefahren. Und macht zugleich wertvolle, meist attraktiv gelegene und gut erschlossene Flächen neu nutzbar. Damit unterstützt der AAV die Landesregierung wirkungsvoll bei ihrem Ziel, den Verbrauch von Natur- und Freiflächen zu reduzieren. Der Verband ist bei den Projekten in der Regel Maßnahmenträger und bringt neben seinem in über 30 Jahren erworbenem Know-how bis zu 80 % der Finanzierung auf. Zusätzlich zu den gesetzlichen Pflichtmitgliedern – dem Land NRW und den Kommunen – haben sich dem Verband auf freiwilliger Basis Unternehmen angeschlossen. Sie unterstützen damit die gesamtgesellschaftlich wichtigen Aufgaben des AAV. Und profitieren zugleich von den Erfahrungen und dem Sachverstand des interdisziplinären AAV-Teams, das die Unternehmen rechtlich und fachlich unterstützt.

 

AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung

Postfach 80 01 47
45501 Hattingen

Werksstraße 15
45527 Hattingen

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Der AAV ist ein bundesweit einzigartiges Kompetenzzentrum für Flächenrecycling und Altlastensanierung, in dem Land, Kommunen und Wirtschaft partnerschaftlich zusammenarbeiten. Durch ein Landesgesetz 1988 gegründet, beseitigt die unabhängige, selbstverwaltete Körperschaft des öffentlichen Rechts überall dort Altlasten in Boden und Grundwasser, wo ein Verursacher der Verunreinigungen zum Beispiel nicht haftbar gemacht werden kann. So schützt der AAV Mensch und Umwelt vor Gefahren. Und macht zugleich wertvolle, meist attraktiv gelegene und gut erschlossene Flächen neu nutzbar. Damit unterstützt der AAV die Landesregierung wirkungsvoll bei ihrem Ziel, den Verbrauch von Natur- und Freiflächen zu reduzieren. Der Verband ist bei den Projekten in der Regel Maßnahmenträger und bringt neben seinem in über 30 Jahren erworbenem Know-how bis zu 80 % der Finanzierung auf. Zusätzlich zu den gesetzlichen Pflichtmitgliedern – dem Land NRW und den Kommunen – haben sich dem Verband auf freiwilliger Basis Unternehmen angeschlossen. Sie unterstützen damit die gesamtgesellschaftlich wichtigen Aufgaben des AAV. Und profitieren zugleich von den Erfahrungen und dem Sachverstand des interdisziplinären AAV-Teams, das die Unternehmen rechtlich und fachlich unterstützt.

 

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Ansprechpartnerin

Sabine Schidlowski-Boos M.A.

Telefon: 02324 5094-30
Telefax: 02324 5094-70

E-Mail: s.boos@aav-nrw.de