Hattingen, den - Gemeinsame Pressemitteilung von AAV und Stadt Hemer

Aufbereitung der Parkplatzfläche „Am Osemundhaus" in Hemer abgeschlossen

Am 06.03.2020 wurden die Bauarbeiten auf dem ehemaligen Parkplatz „Am Osemundhaus“ in Hemer abgeschlossen. Die Aufbereitungsarbeiten, die der AAV - Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung aus Hattingen in enger Abstimmung mit der Stadt Hemer beauftragte und steuerte, dauerten insgesamt sieben Wochen. Damit steht der Stadt Hemer nun ein aufbereitetes Grundstück für eine Wohnbebauung zur Verfügung.

Was wurde gemacht?

Detail-Untersuchungen auf dem Gelände, die im Auftrag des AAV im Januar 2019 gemacht wurden, bestätigten die bereits aus früheren Jahren vorliegenden Erkenntnisse, dass der Untergrund zum Teil aus Fremdbestandteilen wie Asche, Schotter und Schlacken bestand und insbesondere mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) belastet war.

Um gesunde Wohnverhältnisse zu schaffen, war der Aushub der Anschüttung bis rund einen Meter unter Geländeoberkante, in Teilbereichen auch bis rund zwei Metern Tiefe erforderlich. Insgesamt wurden so unter gutachterlicher Aufsicht 3.500 Tonnen Bodenmaterial ausgekoffert, von denen rund 1.500 Tonnen wegen ihrer Schadstoffbelastung auf eine geeignete Deponie gebracht werden mussten. Das unbelastete Bodenmaterial wurde separiert und wieder auf der Fläche eingebaut. Weitere 1.500 Tonnen sauberes Material wurden zur Auffüllung des Geländes auf sein ursprüngliches Niveau angeliefert.

Finanzierung der Maßnahmen

Die Stadt Hemer meldete die Fläche im Jahr 2017 beim Sonder-Förderprogramm „Brachflächenmobilisierung für dauerhaften Wohnraum“ des Landes NordrheinWestfalen beim AAV an. Die Stadt wurde damit finanziell wie auch personell und fachlich entlastet: Der AAV trägt 100 % der Kosten in Höhe von voraussichtlich ca. 170.000 € für die Aufbereitung der Fläche und steuerte und überwachte darüber hinaus den kompletten Aufbereitungsprozess mit seinen Experten.

Die Zukunft der Fläche

Die Stadt Hemer kann nun eine Fläche übernehmen, die bebaubar ist und auf der gesunde Wohnverhältnisse herrschen. Für einen Zeitraum von 25 Jahren unterliegt die Fläche einer Zweckbindung für Wohnnutzung. Die Stadt Hemer beabsichtigt, die angestrebte Wohnbebauung selbst zu realisieren, oder die Fläche an einen Investor zu veräußern. Errichtet werden soll bezahlbarer Wohnraum in bis zu dreigeschossigen Gebäuden.

AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung

Der AAV ist ein bundesweit einzigartiges Kompetenzzentrum für Flächenrecycling und Altlastensanierung, in dem Land, Kommunen und Wirtschaft partnerschaftlich zusammenarbeiten. Durch ein Landesgesetz 1988 gegründet, beseitigt die unabhängige, selbstverwaltete Körperschaft des öffentlichen Rechts überall dort Altlasten in Boden und Grundwasser, wo ein Verursacher der Verunreinigungen zum Beispiel nicht haftbar gemacht werden kann. So schützt der AAV Mensch und Umwelt vor Gefahren. Und macht zugleich wertvolle, meist attraktiv gelegene und gut erschlossene Flächen neu nutzbar. Damit unterstützt der AAV die andesregierung wirkungsvoll bei ihrem Ziel, den Verbrauch von Natur- und Freiflächen zu reduzieren. Der Verband ist bei den Projekten in der Regel Maßnahmenträger und bringt neben seinem in über 30 Jahren erworbenem Know-how bis zu 80 % der Finanzierung auf. Zusätzlich zu den gesetzlichen Pflichtmitgliedern – dem Land NRW und den Kommunen – haben sich dem Verband auf freiwilliger Basis Unternehmen angeschlossen. Sie unterstützen damit die gesamtgesellschaftlich wichtigen Aufgaben des AAV. Und profitieren zugleich von den Erfahrungen und dem Sachverstand des interdisziplinären AAV-Teams, das die Unternehmen rechtlich und fachlich unterstützt.

 

AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung

Postfach 80 01 47
45501 Hattingen

Werksstraße 15
45527 Hattingen

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Der AAV ist ein bundesweit einzigartiges Kompetenzzentrum für Flächenrecycling und Altlastensanierung, in dem Land, Kommunen und Wirtschaft partnerschaftlich zusammenarbeiten. Durch ein Landesgesetz 1988 gegründet, beseitigt die unabhängige, selbstverwaltete Körperschaft des öffentlichen Rechts überall dort Altlasten in Boden und Grundwasser, wo ein Verursacher der Verunreinigungen zum Beispiel nicht haftbar gemacht werden kann. So schützt der AAV Mensch und Umwelt vor Gefahren. Und macht zugleich wertvolle, meist attraktiv gelegene und gut erschlossene Flächen neu nutzbar. Damit unterstützt der AAV die andesregierung wirkungsvoll bei ihrem Ziel, den Verbrauch von Natur- und Freiflächen zu reduzieren. Der Verband ist bei den Projekten in der Regel Maßnahmenträger und bringt neben seinem in über 30 Jahren erworbenem Know-how bis zu 80 % der Finanzierung auf. Zusätzlich zu den gesetzlichen Pflichtmitgliedern – dem Land NRW und den Kommunen – haben sich dem Verband auf freiwilliger Basis Unternehmen angeschlossen. Sie unterstützen damit die gesamtgesellschaftlich wichtigen Aufgaben des AAV. Und profitieren zugleich von den Erfahrungen und dem Sachverstand des interdisziplinären AAV-Teams, das die Unternehmen rechtlich und fachlich unterstützt.

 

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Ansprechpartnerin

Sabine Schidlowski-Boos M.A.

Telefon: 02324 5094-30
Telefax: 02324 5094-70

E-Mail: s.boos@aav-nrw.de