Bodenschutzpreis
Nordrhein-Westfalen 2021
– Flächenrecycling auf Altlasten –

ausgelobt vom

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und
Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

und dem

AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung

im Rahmen der

„Allianz für die Fläche“

Allgemeine Informationen

Boden ist eine wichtige Lebensgrundlage: für Biodiversität und Artenvielfalt, sauberes Grundwasser, Klima, Erzeugung unserer Lebensmittel, Wohnen und Erholung und nicht zuletzt die Basis für wirtschaftliche Produktion. Im dicht besiedelten Nordrhein-Westfalen sind natürliche, naturnahe und landwirtschaftliche Böden und Flächen einerseits wertvolle, sehr begrenzt verfügbare, andererseits aber auch begehrte und einem erheblichen Konkurrenzdruck ausgesetzte Güter, die für nachfolgende Generationen erhalten werden müssen.

Zur Vermeidung von zusätzlichem Natur- und Freiraumverbrauch und zur Risikovorsorge für Böden und Grundwasser ist die Aufbereitung von industriell vorbelasteten Brachflächen durch Flächenrecycling und Altlastensanierung die bestimmende Zukunftsaufgabe. Die Aufbereitung innerstädtischer Brachflächen leistet einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige und ressourcenschonende Entwicklung unserer Städte und Regionen und die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen sowie der Sicherung eines attraktiven Lebensumfeldes.

Der Bodenschutzpreis wird vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MULNV) sowie dem AAV - Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung im Rahmen der NRW-Allianz für die Fläche ausgeschrieben: Er soll das Flächenrecycling und die Altlastensanierung sowie das öffentliche Bewusstsein für den Schutz des Bodens unterstützen und stärken.

Wichtiger Hinweis zur Preisverleihung

Die Bewerbungsfrist ist am 13.09.2021 um 12 Uhr abgelaufen. Wir bedanken uns bei allen, die ihre Bewerbung abgegeben haben. Die Jury hat inzwischen wie geplant getagt und ihre Entscheidung getroffen. Die Verleihung des Preises wurde jedoch wegen der Corona-Lage vom 2.12.2021 auf den 30.03.2022 verschoben. Umweltministerin Ursula Heinen-Esser wird dann in Düsseldorf die Preise überreichen. Der oder die Gewinner werden aus diesem Grund ebenfalls erst im Jahr 2022 bekanntgegeben.


 

Bilder verschiedener Altlasten