Phönix aus der Asche - ehemaliges Rasspe-Areal in Solingen wird revitalisiert

In Solingen kommt die künftige Nutzung des ehemaligen Rasspe-Areals, dort besser bekannt unter dem Projektnamen „Stöcken 17“, einen weiteren Schritt voran. Wie Oberbürgermeister Tim Kurzbach Ende August 2018 bei einem Medientermin bekanntgab, stellt die Revitalisierung des Geländes für die Stadt Solingen eine große Chance der zukünftigen Gewerbeflächenentwicklung dar. Hier soll die Vision eines Gewerbes der Zukunft Realität und zu einem neu geschaffenen Standort zukunftsträchtiger Branchen werden. „Gemeinsam forschen und produzieren“ lautet die ausgegebene Leitmaxime für das Gebiet.

In einem wettbewerblichen Verfahren, aus dem das Stadtplanungsbüro De Zwarte Hond als Sieger hervorging, wurde ein aus städtebaulicher Sicht tragfähiges und zukunftsweisendes Konzept entwickelt und der Öffentlichkeit vorgestellt. Der vorgelegte Entwurf gibt zu vielen unterschiedlichen Fragestellungen eindeutige Antworten mit flexiblen Lösungsansätzen.

Er ist darüber hinaus aber auch Grundlage für die weiteren Planungen des AAV zur Sanierung und Wiedernutzbarmachung des Altstandortes. Denn bevor sich neues Gewerbe ansiedeln kann, müssen die Bagger ihre Arbeit tun. Dafür sorgt Dr. Beatrix Haglauer-Ruppel, die das Projekt beim AAV managt. Ab Frühjahr 2019 sollen die leerstehenden und nicht mehr nutzbaren Hallenstrukturen im hinteren Bereich des Areals zurückgebaut und die Altlasten entsorgt werden. Erhalten bleiben die beiden denkmalgeschützten Gebäude an der Straße Stöcken, die schon parallel zu den Arbeiten des AAV saniert und hergerichtet werden sollen. Darüber hinaus bleibt auch ein Gebäude im Innenbereich des Geländes stehen, um den standorttypischen Innenhofcharakter des Rasspe-Areals zu erhalten.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier: Link zur Stöcken 17-Homepage