Beratungsveranstaltung „Mobilisierung von Brachflächen zur kurz- und mittelfristigen Wohnraumversorgung für Flüchtlinge“ am 19. April 2016

Die Zuwanderung von Flüchtlingen und die demografische Entwicklung in Nordrhein-Westfalen erfordern einen zusätzlichen Bedarf an Wohnraum. Um diesen Flächenbedarf zu decken, ist es erforderlich, geeignete Flächen in den Gemeinden und Städten des Landes zu ermitteln und ggf. aufzubereiten. Die Wiedernutzung von Brachflächen, die oft in Verbindung mit der Sanierung von Altlasten steht, ist in Nordrhein-Westfalen ein wichtiger Baustein für eine flächensparende und klimaangepasste Siedlungsentwicklung.

Am 19. April 2016 fand im BEW in Essen die Veranstaltung „Mobilisierung von Brachflächen zur kurz- und mittelfristigen Wohnraumversorgung für Flüchtlinge“ statt. Sie wurde gemeinsam vom MKULNV, LANUV und AAV vorbereitet und durchgeführt. Die Moderation der Veranstaltung übernahmen der Präsident des LANUV Dr. Thomas Delschen und der Geschäftsführer des AAV Dr. Roland Arnz. Die Veranstaltung wurde von ca. 60 Teilnehmern besucht.

Zielgruppe waren insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreise, der kreisfreien und kreisangehörigen Städte sowie der Gemeinden in NRW, die mit dem Thema Mobilisierung von Flächen für Flüchtlingsunterkünfte und den Wohnungsbau sowie mit Stadtplanung und Bodenschutz befasst sind.

Die Vorträge können über den untenstehenden Link abgerufen werden.

Das LANUV bietet darüber hinaus an, für ausgewählte Brachflächen, auf denen Wohnraum für Flüchtlinge geschaffen werden soll, Artenschutz-Vorprüfungen durchzuführen und das artenschutzrechtliche Konfliktpotenzial für die planenden Kommune zu bewerten.

Kommunen, die sich für diese Bewertung interessieren, werden gebeten, die vorgesehenen Flächen dem AAV zu melden.

Die Meldung richten Sie bitte über unser Kontaktformular an uns.

 

Link:
Zu den Vorträgen