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In der Vergangenheit war zunächst die Gefährlichkeit vieler Stoffe, die als Roh-material in das Produkt eingingen oder als Hilfs- und Betriebsstoffe bei der Produktion angewandt wurden, nicht bekannt. Durch Unfälle, Handhabung und "Kleckerverluste" konnten derartige Stoffe in den Boden gelangen, wobei man diesen Vorgängen zunächst keine besondere Bedeutung zugemessen hat. Auch über den Austritt von Schadstoffen bei der Ablagerung von Abfällen lagen keine oder nur geringe Kenntnisse vor. Erst später wurde die Verbindung zwischen solchen Stoffen einerseits und einer Beeinträchtigung der menschlichen Gesund-heit sowie der gesamten Umwelt durch diese Stoffe andererseits offensichtlich.
Die Auswirkungen waren nicht nur in der Industrie zu beobachten, sondern auch bei weiterverarbeitenden Betrieben. Die Suche nach gefährlichen Stoffen in der Umwelt, die sich schädigend auf die menschliche Gesundheit sowie auf Tiere und Pflanzen (Schutzgüter) auswirken konnten, begann ebenso wie ausführliche, umfangreiche Untersuchungen über die Wirkungsmechanismen und Gefähr-dungspotentiale dieser Stoffe. Parallel dazu mussten Probennahmeverfahren und Analysenmethoden (weiter-)entwickelt werden, denn was nicht nachzuweisen war, konnte auch nicht beurteilt werden. Heute weiß man genug, um die Sünden der Vergangenheit zu erkennen und daraus die Notwendigkeit für Sanierungsmaß-nahmen abzuleiten.
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